Ausbildung zum Brandschutzhelfer nach ASR 2.2 "Maßnahmen gegen Brände"

Diese ASR konkretisiert die Anforderungen an die Ausstattung von Arbeitsstätten mit Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen sowie die damit verbundenen organisatorischen Maßnahmen für das Betreiben nach § 3a Absatz 1, § 4 Absatz 3 und § 6 Absatz 3 einschließlich der Punkte 2.2 und 5.2 Absatz 1g des Anhangs der Arbeitsstättenverordnung. "In dieser ASR wird auch gefordert eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten zu Brandschutzhelfern ausbilden zu lassen und diese regelmäßig (alle zwei Jahre) fortzubilden". 

 



Die Inhalte dieser Brandschutzhelferausbildung sind diese:

1. Grundzüge des Brandschutzes
    – Grundlagen der Verbrennung und der Vorgänge beim Löschen
    – häufige Brandursachen/Brandbeispiele, wie z. B. Tätigkeiten mit feuergefährlichen und brennbaren Stoffen
    – betriebsspezifische Brandgefahren/Zündquellen bezogen auch auf spezielle Produktionsabläufe
2. Betriebliche Brandschutzorganisation
   – Brandschutzordnung des Betriebes nach DIN 14096:2014-05 „Brandschutzordnung -                                                      
Regeln für das Erstellen und das Aushängen“

   – Alarmierungswege und -mittel
   – betriebsspezifische Brandschutzeinrichtungen
   – Sicherstellung des eigenen Fluchtweges
   – Sicherheitskennzeichnung nach ASR A1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“
3. Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen
   – Brandklassen A, B, C, D und F
   – Wirkungsweise und Eignung von Löschmitteln
   – geeignete Feuerlöscheinrichtungen
   – Aufbau und Funktion der im Betrieb vorhandenen Feuerlöscheinrichtungen

    – Einsatzbereiche und Einsatzregeln von Feuerlöscheinrichtungen und Wandhydranten
4. Gefahren durch Brände
    – Gefährdungen durch Rauch und Atemgifte (z. B. durch Kohlenmonoxid)
    – thermische Gefährdungen (z. B. Wärmestrahlung)
    – mechanische Gefährdungen (z. B. durch herumfliegende Teile)
    – besondere betriebliche Risiken (z. B. Metallbrände, Fettbrände oder hohe Brandlasten)
5. Verhalten im Brandfall
     – Alarmierung
     – Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen ohne Eigengefährdung
     – Sicherstellung der selbstständigen Flucht der Beschäftigten
     – ggf. besondere Aufgaben nach Brandschutzordnung Teil C (z. B. Ansprechpersonen für die Feuerwehr)
     – Löschen von brennenden Personen

Der theoretische Unterricht dauert ca.90 Minuten.


Praxis:

  •  Handhabung und Funktion, Auslösemechanismen von Feuerlöscheinrichtungen
  • Löschtaktik und eigene Grenzen der Brandbekämpfung (z. B. Situationseinschätzung, Vorgehensweise)
  • realitätsnahe Übung mit Feuerlöscheinrichtungen, z. B. Simulationsgeräte und –anlagen mit entsprechenden Aufbausätzen


  • Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit der Feuerlöscheinrichtungen erfahren
  • betriebsspezifische Besonderheiten (z. B. elektrische Anlagen, Metallbrände, Fettbrände)
  • Einweisen (vertraut machen) in den betrieblichen Zuständigkeitsbereich

Die Teilnehmer werden durch einen erfahrenen Firetrainer geschult der selbst Ausbilder bei einer Werksfeuerwehr ist.

Der praktische Teil der Ausbildung dauert ca.100 Minuten .

Ausgebildet wird in Gruppen zu max. 10 Teilnehmern.

Nach vollständig beendeter Ausbildung erhalten die Teilnehmer eine Bescheinigung.

Gerne erstellen wir ihnen Ihr individuelles Angebot.



 

Unseren Firetrainer erreichen Sie über folgende Mailadresse: FireMedic@anker-med.de

Eine Buchungsanfrage können Sie uns hier senden:

 


 
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